Aktuelles 2024
Berlin-Tag am 28. September 2024: Wir sind dabei
10. September 2024 Der Berlin-Tag, Deutschlands größte Berufs- und Informationsmesse im frühkindlichen Bildungsbereich findet am 28. September von 9:00 bis 15:30 Uhr in der STATION BERLIN (U-Gleisdreieck, Luckenwalder Straße 4-6 in 10963 Berlin) statt. Wie immer ist auch Kindergärten City mit einem eigenen Stand vertreten. An unserem Stand 5.107-06 heißen wir alle Interessierten herzlich willkommen und beraten gerne über die Möglichkeiten der berufsbegleitenden Ausbildung, des Arbeitens als pädagogische Fachkraft oder als Kitaleitung in unseren 58 Kitas. Kommen Sie vorbei: Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.Auch am Gemeinschaftsstand Kitas Berlin (5.107) der Eigenbetrieben Kindergärten NordOst, Kindertagesstätten Nordwest, Kindertagestätten SüdOst und Kindergärten City, begrüßen wir Sie herzlich. Kommen Sie vorbei und mit uns ins Gespräch. Außerdem erwartet Sie eine Fotobox, mit der Sie Ihren Berlin-Tag auf einem Foto festhalten können. Wir freuen uns auf Sie!
Achtung: Für den Besuch des Berlin-Tags ist eine Anmeldung notwendig, die Sie vor Ort oder schnell und unkompliziert auf der Website der Senatsjungendverwaltung vornehmen können.

Zweifach vergoldet: „Berlin braucht Erziehung“ – Kampagne setzt sich bei Kreativ-Awards durch
Berlin, 08.05.2024 „Berlin braucht Erziehung“ – mit dieser mutigen und auch provokanten Kampagne starteten die vier Kita-Eigenbetriebe Kindergärten City, Kindertagesstätten Nordwest, Kindergärten NordOst und Kindertagesstätten SüdOst unter dem gemeinsamen Dach „Kitas Berlin“ eine groß angelegte Kampagne in der Hauptstadt. Das brachte viel Aufruhr, aber vor allem viel Aufmerksamkeit für das so wichtige Thema frühkindliche Bildung. Für den Mut neue Wege in der Kommunikation und bei der Fachkräftewerbung zu gehen, wurde die Kampagne, die in Zusammenarbeit mit der berliner Agentur GUD entstand, zweimal mit Gold ausgezeichnet.
Der Fachverband Aussenwerbung verleiht jährlich die PlakaDiva 2024 in Gold, Silber und Bronze für die Beste Kreation von Plakat-Kampagnen. Die Fachjury, bestehend aus Kreativ- und Mediaexperten beurteilte Originalität, Aufmerksamkeitsstärke, Emotionalität und Plakativität. Bei der Verleihung setzte sich Kitas Berlin durch und gewann den goldenen Award im Bereich Kreation.
Das zweite Gold holte Kitas Berlin bei der Verleihung des MAX-Awards. Der Preis, der vom Deutschen Dialogmarketing Verband verliehen wird, ist seit 40 Jahren der wichtigste Award für die kreativsten und wirkungsvollsten Werbekampagnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Berlin braucht Erziehung“ überzeugte die Jury, die aus Experten aus den Bereichen Werbung, Marketing und Fachpresse besteht und setzte sich somit gegen die namenhafte Konkurrenz durch.
„Über die beiden goldenen Auszeichnungen freuen wir uns natürlich sehr. Vor allem, weil wir einen ganz anderen Ansatz gewählt und gemeinsam diese kreative und neue Kampagne verwirklicht haben. Wir haben uns als Kitas Berlin auf die Landkarte als attraktive Arbeitgeberin für pädagogische Fachkräfte gesetzt, Aufmerksamkeit für frühkindliche Pädagogik generiert und damit unsere Ziele erreicht. Darauf können wir nun aufbauen und unsere Kampagne weiterführen“, betont Claudia Freistühler, Kaufmännische Geschäftsleiterin Kindergärten City.
Kita Ackerstraße begeht feierliche Eröffnung
Berlin, 02.05.2024 Vier Jahre lang wurde umfangreich gebaut und saniert – nun erstrahlt die Kita Ackerstraße im neuen Glanz. Zur feierlichen Eröffnung erschienen zahlreiche Gäste. Die KGC-Geschäftsleiterinnen Claudia Freistühler und Katja Grenner, Kolleg*innen aus der Kindergärten City Geschäftsstelle und Kitas, Vertreter*innen aus dem Bezirksamt Berlin Mitte und beteiligter Firmen sowie Freunde.
In den vergangenen vier Jahren ist es immer wieder zu neuen und auch unvorhersehbare Herausforderungen im Bauablauf gekommen, doch die Geduld, Ausdauer und Energie aller Beteiligten hat sich gelohnt: Durch die umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten konnte die Kita ihr Platzangebot von rund 130 auf über 200 Plätze erhöhen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Bestandssicherung und Bestandserweiterung dringend benötigter Kitaplätze im Stadtteil Mitte. Die Kita wurde umfassend für eine zukunftsfähige Nutzung erweitert und die beiden Etagen sind durch eine Freitreppe miteinander verbunden. Zudem haben im Haus nicht nur mehr Kinder Platz, sondern auch die Funktionsräume – Atelier, Bauraum und Bewegungsräume – wurden in dem Gesamtkonzept schlüssig erweitert und realisiert. Eine mechanische Kühlung sorgt für den sommerlichen Hitzeschutz.
„Wir freuen uns sehr, dass die Erweiterung- und Sanierungsarbeiten nun erfolgreich abgeschlossen sind und das Ergebnis ist mehr als überzeugend“, sagt Claudia Freistühler, kaufmännische Geschäftsleiterin von Kindergärten City und betont weiter: „Die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten und die moderne Ausstattung ermöglichen es dem Erzieher*innen-Team die pädagogische offene Arbeit ganz nach den Interessen der Kinder zu gestalten und sie dabei wertvoll zu fordern und zu fördern.“
Bericht der Weddinger Allgemeinen Zeitung vom 30.5.2024 (Quelle hier)
Fotos: Sandra Kühnapfel
Stellungnahme zur Verdi-Forderung Entlastungstarifvertrag Kita Eigenbetriebe
Berlin, 26.4.2024 In einer Pressekonferenz vom 25.04.2024 hat Verdi darüber informiert, dass die Senatsverwaltung für Finanzen zu Verhandlungen über einen Entlastungstarifvertrag für die Beschäftigten der Kita Eigenbetriebe aufgefordert wurde. Hierüber wurden die Geschäftsführer*innen der Eigenbetriebe lediglich in Kenntnis gesetzt. Die Geschäftsführer*innen der Eigenbetriebe Kindergärten City, Nordwest, NordOst und SüdOst sprechen sich klar gegen einen Sonderweg aus, der ausschließlich für Beschäftige der Eigenbetriebe gilt. Hierdurch würde nicht nur keinerlei Verbesserung für die Qualität der Kindertagesbetreuung im Land Berlin erreicht werden, ebenso wenig würde sich die Verlässlichkeit der vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten für Familien verbessern.
Die Kindertagesbetreuung ist im Land Berlin für alle Träger, die Eigenbetriebe als auch die freien gemeinnützigen Träger, über die RV Tag, die QV Tag und das KitaFög einheitlich geregelt und finanziert. Sowohl um allen Eltern in ihrer gesetzlich verbrieften Wahlfreiheit ein gleichwertiges Angebot machen zu können, unabhängig von der Frage, welche Kita ihr Kind besucht, als auch um die größtmögliche Gleichbehandlung aller Beschäftigten sicherzustellen, ist aus Sicht der Geschäftsführer*innen der Kita Eigenbetriebe ein tariflicher Sonderweg für die Beschäftigten der Kita Eigenbetriebe auszuschließen. In die Finanzierung fließen stets alle Tarifabschlüsse des T-VL S ein. Im jüngsten Tarifabschluss wurde eine Zulagenzahlung für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst beschlossen, ähnlich der seit längerem geltenden Regelungen im T-VÖD SuE, die seit dem 01.01.2024 umgesetzt wird.
Hauptstadtzulage für alle Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst
Wir hätten erwartet, dass weitere Regelungen zur Entlastung, wie sie im TVÖD SuE seit längerem gelten, auch im TVL beschlossen werden. Hierzu gehören u.a. zusätzliche Entlastungstage für Beschäftige im Sozial- und Erziehungsdienst. Dies ist aus uns nicht bekannten Gründen jedoch nicht erfolgt. Ebenso bedauern die Geschäftsführungen der Kita Eigenbetriebe, dass die Hauptstadtzulage auch nach ihrer Tarifierung bisher nicht an alle Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst gezahlt werden kann. Diese bestehende Ungleichbehandlung von Landesbeschäftigten, nicht nur der Kita Eigenbetriebe, sondern auch der Ergänzenden Förderung und Betreuung an Schulen (Hort) u.a., und Beschäftigten der freien gemeinnützigen Träger darf nach unserer Auffassung nicht durch einen Entlastungstarifvertrag, der ausschließlich für die Eigenbetriebe gilt, noch größer werden.
Die Forderungen, die Verdi formuliert, gehören nach Auffassung der Geschäftsführungen ohnehin nicht in einen Tarifvertrag sondern grundsätzlich in die o.g. Regelungen der Leistungsgestaltung der Kindertagesbetreuung. Die RV Tag und QV TAG werden fortlaufend zwischen dem Leistungsträger und den Verbänden unter Beteiligung der formal nicht stimmberechtigten Eigenbetriebe modifiziert. Hier ist auch geregelt, wie mit Personalschlüsselunterschreitungen umzugehen ist.
Im Ländervergleich hat Berlin gute Bedingungen in der Kindertagesbetreuung
Arbeitgeber, auch das Land Berlin als Arbeitgeberin, können aus unserer Sicht an dieser Stelle nicht adressiert werden, da betriebsspezifische Regelungen im Rahmen einer durch den Leistungsträger festgesetzten Leistungsbeschreibung und -finanzierung nur äußerst eingeschränkt sind und insbesondere nicht die Leistungsgestaltung betreffen. Im Ländervergleich kann Berlin durchaus auf gute Bedingungen in der Kindertagesbetreuung verweisen, so sind die Personalschlüssel, auch wenn sie noch nicht allen wissenschaftlichen Empfehlungen folgen, genau wie die inhaltliche Qualität der Leistung im oberen Bereich angesiedelt. So konnten aufgrund der ohnehin bereits gut ausgestatten Leistung die Mittel aus dem Gute Kita Gesetz genau wie aus dem Kitaqualitätsgesetz gezielt in Verbesserungen der pädagogischen Qualität fließen. Dies konnten die meisten anderen Bundesländer so nicht umsetzen.
Das Land Berlin hat in den letzten Jahren wesentliche inhaltliche Verbesserungen unter anderem beim Personalschlüssel, der Leitungsfreistellung, der Praxisunterstützung und der Digitalisierung umgesetzt, die Wirkung zeigen. Daneben stehen nach Beendigung des Bundesprogramms weitere zusätzliche Mittel für das Landesprogramm Sprach-Kitas bereit, über das z.B. im Eigenbetrieb Kindergärten City an 52 von 57 Standorten zusätzliche Fachkräfte und Fachberatungen für die Sprachförderung wirken können. Über die umfangreichen Mittel zur Praxisunterstützung konnten und können alle Träger durch den Einsatz gezielter Fachberatung für die relevanten pädagogischen Herausforderungen, die einrichtungsspezifische Arbeitsorganisation sowie die Gestaltung tragfähiger Teamstrukturen die Unterstützung ihrer Einrichtungen erheblich ausweiten und verbessern.
Die Digitalisierung wird zeitnah sowohl die mittelbare als auch die unmittelbare pädagogische Arbeit bereichern und entlasten. Sowohl die mittelbare pädagogische Arbeit als auch die Teilnahme an Fortbildungen und die Begleitung von Auszubildenden durch qualifizierte Mentor*innen sind qualitätsrelevante Tätigkeiten der pädagogischen Fachkräfte und sind als gleichwertig mit der unmittelbaren pädagogischen Arbeit zu sichern.
Signifikante Erhöhung der Beschäftigtenzahlen erreicht
Die von verdi als „Notfallpläne“ bezeichneten transparenten Vorkehrungen für das Handeln bei unterschiedlichen Umfängen von nicht anwesendem Personal sind entwickelt und bereits in der Erprobung an Standorten. Die Kita Eigenbetriebe haben, wie auch alle freien Träger, in den vergangenen Jahren eine signifikante Erhöhung der Beschäftigtenzahlen erreicht, die nicht allein auf den Mehrbedarf durch Platzausbau zurückzuführen ist. Wir engagieren uns stark im Bereich der Berufsbegleitenden Ausbildung und der Beschäftigung sogenannter Quereinsteiger*innen, die wir als motivierte und engagierte Fachkräfte erleben und die die Teams und die pädagogische Arbeit bereichern. In Berlin genau wie in der gesamten Bundesrepublik ist der Erzieher*innenberuf in der letzten Dekade besonders wachstumsstark. Hunderttausende neue Fachkräfte konnten ausgebildet und für die Tätigkeit gewonnen werden.
Den aktuellen Herausforderungen, vor denen alle Kitaträger stehen, sind einzuordnen in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang. Wie in nahezu allen Berufsfeldern sind auch in den frühpädagogischen Institutionen nachpandemische Verschiebungen wahrzunehmen. Hierzu gehört die seitdem festzustellende Zunahme kurzfristiger Erkrankungen genau wie die wachsende Anzahl an Kindern, die einer besonderen Förderung bedürfen. Diesen Herausforderungen können wir nur gemeinsam begegnen, nicht durch Einzeltarifverträge. So wichtig es ist, dass die Tarifabschlüsse den Beruf attraktiver machen, so deutlich wird, dass es andere Wege geben muss, um das Belastungserleben zu reduzieren und die Frage zu stellen, was macht gute Arbeit aus? Wir machen die Erfahrung, dass folgende Faktoren besondere Wirksamkeit entfalten. Gute Führung und Arbeitsorganisation vor Ort, faire Verteilung der Arbeitslast und ein gutes kollegiales Miteinander gehören dazu – sowie auch die Unterstützung des Trägers durch Fortbildung, Beratung und Personalentwicklung. Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Budgets hierfür, deren Einsatz von den Kitas selbst verwaltet werden können, haben sich als wichtig erwiesen und nicht zuletzt sind Beteiligung und aktive Mitgestaltung von Beschäftigten bei der Gestaltung ihrer Arbeit von hoher Bedeutung.
Stellungnahme als PDF zum Download
Kindergärten City, Kindertagesstätten Nordwest, Kindergärten NordOst und Kindertagesstätten SüdOst
Stellungnahme zum Tagesspiegel-Artikel über angebliche Schließung der Kita Baerwaldstraße
22.02.2024 Der aktuelle Tagesspiegel-Artikel berichtet über den Abriss der Reinhardswald-Grundschule in Kreuzberg; auch der anhängigen Kita mit fast 200 Plätzen drohe aufgrund des prekären Zustands die baldige Schließung. Der Träger der Kita Baerwaldstraße, in dessen Vermögen sich das Gebäude der Kita befindet, Kindergärten City, Eigenbetrieb von Berlin, dementiert diese Aussage. Die Kita Baerwaldstraße steht nicht vor der Schließung und der Betrieb ist weder aktuell noch für die nächsten Jahre gefährdet. Die Betreuung der Kinder in der Kita Baerwaldstraße ist gesichert. Zutreffend ist, dass alle beteiligten Fachämter und der Eigenbetrieb sich vor gut einem Jahr über den gesamten Gebäudekomplex, bei dem die Schule und die Kita teilweise baulich miteinander verbunden sind, ausgetauscht haben und den grundsätzlichen Bedarf einer gemeinsamen Liegenschaftsentwicklung im Sinne eines „Campus“ erkannt haben. Dieser sinnvolle Ansatz konnte allerdings bisher aufgrund der unterschiedlichen Finanzierungsschienen von Schul- und Kita-Bau nicht weiter verfolgt werden. Aufgrund dessen hat der Bezirk lediglich den Abriss und Neubau des nicht mit der Kita verbundenen Gebäudebereichs vorgesehen. Die Inhalte des Beitrags bezogen auf die Kita sind ohne Validierung durch den Träger veröffentlicht worden und entsprechen nicht der Richtigkeit. „Die Fehlinformation über die Schließung unserer Kita ist nicht nur ärgerlich, sondern führt auch zu großer Verunsicherung in unserer Elternschaft und bei den Kolleg*innen. Es ist sehr unglücklich, dass die Informationen vor der Veröffentlichung nicht zwischen Bezirksamt und Eigenbetrieb abgestimmt worden sind. Mit aller Deutlichkeit möchte ich nochmals betonen, dass die Kitaplätze nicht in Gefahr sind und es keinen Abriss unseres Gebäudes in den nächsten Jahren geben wird“, bekräftigt Claudia Freistühler, Kaufmännische Geschäftsleiterin von Kindergärten City.